Sich zu lieben, bedeutet nicht,
sich immer zu verstehen,
immer der gleichen Meinung sein zu muessen,
immer gut drauf sein zu muessen.
Sich zu lieben, bedeutet, sich zu streiten und wieder zu vertragen. Nicht versuchen, Schuldzuweisungen vorzunehmen, sondern anzunehmen was der jeweils andere sagt, darueber zu reden und eine Loesung zu finden - das ist es, was es ausmacht. Zu lieben bedeutet auch mal Sauer zu sein, manchmal wegen den kleinsten Kleinigkeiten, weil man einfach nicht gut drauf ist. Zu lieben bedeutet es dann, nicht auch schlecht drauf zu sein, sondern fuer den anderen da zu sein, ihm zu helfen. Zu lieben bedeutet aber auch, die schoensten Tage zu haben, sich gegenseitig gefallen zu tun, seinen liebsten mal zu bedienen, ihn zu ueberraschen, ihn einen Wohlfuehltag zu bescheren. Zu lieben beudeutet noch einiges mehr als ich jetzt beschreibe. Aufjedenfall muss man respektvoll, ruecksichtsvoll, liebevoll mit einander Umgehen und sich fuer Fehler Entschuldigen und nicht alles auf die Goldwage legen, was passiert, denn oftmals meinte derjenige es garnicht so, wie es dann letzten endes rueber kam.

Niemand kennt mein Lieblingslied, mein Lieblingsbuch. Niemand weiß, welchen Film ich schaue, wenn ich traurig bin, welche Zitate mich an die schönste Tage erinnern. Niemand weiß, was mich weitermachen lässt, wenn ich nicht weitermachen will, was mich glücklich macht, wenn ich nicht aufhören kann, traurig zu sein. Und was ich mache, wenn ich nicht schlafen kann, oder was ich brauche, wenn ich die Lust an allem verliere. Manchmal frage ich mich, ob mich überhaupt jemand kennt, ob überhaupt jemand weiß, wie ich wirklich bin.